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Tuesday, 26. February 2008
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Sich und andere verstehen, Gefühle und Bedürfnisse klar ausdrücken, das sind die Ziele der gewaltfreien Kommunikation.
Der international bekannte Psychologe und Friedensstifter Marshall B. Rosenberg hat vor 30 Jahren eine Methode entwickelt, um gewaltfreies Zuhören und Reden zu lernen.
In Ihrem Vortrag "Gewaltfreie Kommunikation" am 12.02.08 ist es Christa Metzen (Dipl. Sozialarbeiterin) auf anschauliche Art und Weise gelungen ein wichtiges Thema den Zuhörern näher zu bringen.
Zur Vermittlung der Methode benutzte sie Handpuppen, eine Giraffe und einen Wolf.
Der Wolf steht für Angriff. Die Giraffe spricht die Sprache des Herzens.
Aus 4 Komponenten setzt sich die gewaltfreie Kommunikation zusammen.
1.) Beobachten
Eine Situation wird beobachtet und dem Gegenüber beschrieben, ohne zu urteilen. Keinen Vorwurf, keine Kritik, keine Bewertung.
2.) Gefühl
Mitgefühl entwickeln und einfühlsam mit anderen Personen umgehen. Negative Gefühle weisen immer auf nicht erfüllte Bedürfnisse hin.
3.) Bedürfnisse finden. (Was hinter dem Gefühl steht)
4.) Bitte
Brücke zur konkreten Handlung ein Bedürfnis zu befriedigen.
4 Ohren 4 Handlungen
Wolfsohren nach außen
Wir kritisieren und greifen an. (Wut) Der Wolf spricht zwar, aber nicht von sich
sondern von anderen.
Der Wolf hört zwar zu ist aber ganz bei sich.Giraffenohren nach außen
Wir versuchen hinter der Aussage die Gefühle und Bedürfnisse der anderen zu hören.
Giraffenohren nach innen Die Giraffe spricht und ist ganz bei sich.
Die Giraffe reagiert vom Herzen her und das heilt. Die Giraffe hört zu und ist dabei ganz beim anderen.
Die Bedürfnisse eines Menschen sind:
"Überleben, Schutz, Zuneigung, Verständnis, Kreativität, Identiät,
Freiheit, Muße und Beteiligung.
Hinter allen Gefühlen und allen Handlungen stecken immer Bedürfnisse. Es gibt Bedürfnisse, die man selbst nicht befriedigen kann. Man braucht dazu andere Menschen. "Alle Menschen tragen gerne freiwillig dazu bei, das Leben zu verschönern und Bedürfnisse zu befrieden."
Dieser Vortrag löste eine lebhafte Diskussion aus, aber auch Nachdenklichkeit und hoffentlich ein Umdenken in der Kommunikation miteinander und vor Allem ein Einüben in der Praxis.