
Besuch der Klinik für TumorbiologieGeschrieben am: Sunday, 24. June 2007 in Kategorie: Klinikbesuche
... in Freiburg im Breisgau
Erster Programmpunkt am Morgen war der Besuch der Klinik für Tumorbiologie. Nach der Begrüßung begann um 11.00 Uhr der erste Vortrag von Herrn Prof. J. Weis zur Rehabilitation in der KTB. Herr Prof. Weis gab uns einen Überblick über die Aufgaben der KTB deren Gründung und Weiterentwicklung bis zu den Schwerpunkten in der heutigen Zeit. Das Leistungsspektrum umfasst drei Bereiche: Klinik für internistische Onkologie,Klinik für onkologische Rehabilitation und Nachsorge, Institut für Reha- Forschung und Prävention. Am 26. Juni 1993 wurde die Klinik für Tumorbiologie als "Modellklinik" in Freiburg eröffnet. Als einzige Institution in Deutschland vereint sie eine Klinik für Internistische Onkologie mit 80 Betten, eine Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge mit 120 Betten und ein Zentrum für Grundlagenforschung mit 3500,00 m² unter einem Dach. 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Klinik beschäftigt. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Forschung. Das klinische Leistungsspektrum der internistischen Onkologie umfasst die Diagnostik und Tumortherapie mit Schwerpunkt in der Palliativtherapie, auch besonders schwere Fälle werden in Freiburg behandelt.Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Uni-Klinik, so dass auch Bestrahlungen durchgeführt werden können. Diese Gesamtserviceleistung ist für die Patienten von großem Vorteil. Das klinische Leistungsspektrum der onkologischen Rehabilitation umfasst die Ernährungsmedizin, die Phytotherapie, die psychosoziale Betreuung und die Schmerztherapie. Der Schwerpunkt im Institut für Reha- Forschung und Prävention liegt bei der Grundlagenforschung. "Angiogenese" ist eines der wichtigen Forschungsprogramme. Screeningprogramme werden erforscht z.B. Proteinkinase-Screening, die Erforschung der Eiweißmoleküle.Die Forschungsschwerpunkte in der Rehaklinik liegen z. B. bei der Behandlung von Sensibilitationstörungen, Krankheitsverarbeitung, psychoonkologische Intervention, Krebsprävention und in der Fatigue- Forschung. Eine wichtige Rolle spielt die Verbesserung der Lebenqualität. Im zweiten Programmpunkt gibt uns Frau Annegret Kiebler einen Einblick in die Gesundheits- und Krankenpflege. Auf den 8 Stationen arbeiten 120 Pflegekräfte. 2 Mitarbeiterinnen sind nur speziell für die Schmerztherapien zuständig. Drei weitere sind für die Second Opinion zuständig, d.h. der Patient, der eine zweite Meinung wünscht, wird noch einmal umfassend beraten mit verschiedenen Fachleuten aus den ärztlichen, psychoonkologischen, sozialmedizinischen und ernährungsmedizinischen Bereich.Eine Mitarbeiterin ist für die Klinikhygiene zuständig und drei weitere bedienen das Beratungstelefon. Frau Kübler vermittelt uns einen Eindruck über das komplementärmedizinische Konzept, das Pflegekonzept und die Phytotherapie. Sie gibt Anwendungstipps gegen Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen außerdem beantwortete sie viele Fragen die aus der Selbsthilfegruppe gestellt wurden. Der dritte und letzte Vortrag zum Thema "Ernährung" mit Frau Annette Laubig war ebenfalls sehr umfassend und informativ. Das Ernährungsteam besteht aus drei Diätassistentinnen und zwei Ernährungswissenschaftlerinnen. Die Basis der Ernährungsberatung ist die Unterstützung und Behandlung bei Ernährungsproblemen, Stärkung der Abwehrkräfte, Appetitstörungen und Diäten. Zum Abschluss erhielt unsere Gruppe Infomaterial und Broschüren zu den unterschiedlichen Thema und auch allgemeine Informationen zur Klinik für Tumorbiologie. Wenn Sie interessiert sind erhalten Sie weitere Informationen unter: www.tumorbio.uni-freiburg.de Christa Alioschat Mitglieder des Vereins und der Frauenselbsthilfe nach Krebslinks außen Ingrid Schürheck stellvertr. Vorsitzende des Vereins "Leben mit Krebs" |
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